Klimadaten haben als Randbedingung für Simulationen des thermischen und hygrischen Verhaltens von Baukonstruktionen, Räumen und Gebäuden erheblichen Einfluß auf das Berechnungsergebnis. Der richtigen Wahl der Klimadaten fällt somit entscheidende Bedeutung zu.

Bereits im Büro für Angewandte Mathematik war die Entwicklung von Algorithmen zur Erzeugung von Klimadaten für Zwecke des Bauwesens ein Schwerpunkt. Wesentliche Ergebnisse dieser Forschungarbeiten waren u. a. der Klimadatenkatalog für Österreich [1], der zugehörige Klimadatengenerator OEKLIM [2] und ein Programmpaket zur Erzeugung sog. Halbsynthetischer Klimadatensätze (HSKD) [3].

Das Büro für Bauphysik hat OEKLIM und HSKD nicht nur gewartet und auf neue Betriebssysteme angepasst, sondern in den letzten Jahren auch weiterentwickelt.

 OEKLIM ist inzwischen in einer in seiner Leistungsfähigkeit reduzierten Form auf der Homepage des bmwfj ( www.bmwfw.gv.at/Klimadatenrechner ) als Klimadatenrechner installiert und für die Allgemeinheit zugreifbar.

Programmpaket HSKD wird laufend zur Erzeugung von auf Gebäudestandort und Fragestellung abgestimmten Klimadatensätzen (Stundenwerten meteorologischer Daten) im Rahmen von Forschungsprojekten [4, 5] aber auch im kommerziellen Bereich heran gezogen.