Die folgende Liste zeigt eine Auswahl von im Büro für Bauphysik durchgeführten Projekten, die mit der Thematik der Optimierung des thermische Gebäudeverhaltens in Zusammenhang stehen und deren Problemstellung erwähnenswert sind.

WHA Mautner Markhof Gründe Wien [2012]

Sommertauglichkeitsberechnungen für ausgewähl- te Räume nach der neuen ÖNorm B8110-3:2012. Periodisch eingeschwungene Simulationen unter Verwendung von Programmpaket GEBA V8.0.

 

e4 Ziegelhaus Zwettl [2012]

Bauphysikalische Begleitung der Planung des ersten e4 Ziegelhauses in Zwettl. Theoretische Entwicklungen für die Erfassung von Wärmespeichervorgängen in inhomogenen Baukonstruktionen. Modell zur Beschreibung der Bauteiltemperierung in Verfüllziegeln. 2- und 3-dimensionale, stationäre und instationäre Wärmebrückenberechnungen mit Programm AnTherm.

Kunsthistorisches Museum Wien [2009]

Thermische Simulation zur Prognose der Auswirkung eines Wandtemperier-Systems auf Temperaturverteilungen und Heizwärmebedarf eines Ausstellungssaals.

Hauptwerkstätte der Wiener Linien [2008]

Entwicklung von Planungsempfehlungen für die anstehende Sanierung der Werkshallen Simmering in Hinblick auf die Verbesserung der sommerlichen innenklimatischen Bedingungen. Thermische Gebäudesimulation mit Programmpaket GEBA.

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Twin Towers Wien [1999]

Prognose des sommerlichen Raumverhaltens einzelner Büroräume mittels Simulation unter Zugriff auf Programmpaket GEBA. Detailuntersuchungen zum thermischen Verhalten der Glasfassade unter Zugriff auf Programm STRADUR und das Wärmebrückenprogramm WAEBRU.

Schwackhöferhaus, Boku Wien [1998]

Sanierung des Schwackhöferhauses der Universität für Bodenkultur in Wien. In enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Prof. Anton Schweighofer wurden im Rahmen eines Wettbewerbs Sanierungsvarianten in Hinblick auf deren thermisch- energetische Zweck- mäßigkeit per thermischer Gebäudesimulation bewertet. Der Wettbewerbsbei- trag von Prof. Schweighofer - eine gläserne Einhausung des bestehenden Gebäudes - wurde nicht umgesetzt.

Offenes Kulturhaus Linz [1996 - 1997]

Das Offene Kulturhaus Linz (Riepl+Riepl Architekten) sitzt als hoch verglaster Kubus am Flachdach  eines Bestandsgebäudes im Linzer Zentrum. Mittels Serien von Simulationsrechnung unter Zugriff auf Programmpaket GEBA wurden Planungsempfehlungen in Hinblick auf Verglas- ungsart und Verschattungseinrichtungen ent- wickelt und ein Klimatisierungskonzept ausgearbeitet.

Donaukraftwerk Freudenau Wien [1996]

Entwicklung von Planungsempfehlungen für das hoch verglaste Betriebsgebäude des Donaukraftwerks Freundenau in Wien (Architekt A. Wimmer) mittels thermischer Gebäudesimulation (GEBA). Ein angenehmes sommerliches Raumverhalten kann auch ohne Kühlung mittels aufeinander abgestimmter baulicher Massnahmen (Glasart, Verschattung, Lüftungsstrategie) gewährleistet werden.

Hotel Triangel Berlin [1995]

Rechnerische Untersuchung des thermischen Verhaltens der Doppelfassade. Periodisch einge- schwungene Simulation mit GEBA.

ÖBB Logistic Center Wels [1995]

Ausarbeitung von Planungsempfehlungen für die Umrüstung des direkt am Bahnhof Wels gelegenen Logistic Centers in Hinblick auf die Lagerung temperaturempfindlicher Waren. Simulation des Sommerverhaltens einer großen, aufgrund der Stahlbetonbauweise thermisch stark verkoppelten Raumgruppe mittels Programmpaket GEBA.

Der Vergleich der Berechnungsergebnisse mit den vom Messwerterfassungssystem ermittelten Oberflächentemperaturen an verschiedensten Stellen im Gebäude während der Hitzeperiode im Jahr 1995 führte auf ausgezeichnete Übereinstimmung.